Die 32. Ausgabe des Festivals findet vom 29. Januar bis zum 8. Februar 2026 statt.
Das Filmprogramm der 32. Ausgabe von Africa Alive findet vom 29. Januar bis 8. Februar im Kino des DFF und dem Filmforum Höchst statt. Dazu gibt es ein Begleitprogramm mit Eröffnungskonzert von Melane am Samstag, 31. Januar, in der Brotfabrik.
Die Retrospektive ist in diesem Jahr dem Regisseur Souleymane Cissé gewidmet, der im Februar 2025 im Alter von 84 Jahren gestorben ist. Neben Ousmane Sembène gehört er zu den bedeutendsten Pionieren des Kinos auf dem afrikanischen Kontinent. Zu sehen sind etwa DEN MUSO – Das Mädchen (1975) über eine gehörlose junge Frau, die vergewaltigt wird, und mit ihrer Familie in Schwierigkeiten gerät, FINYÉ (Der Wind 1982) über ein studentisches Liebespaar, das aus unterschiedlichen sozialen Verhältnissen kommt, und YEELEN (1987), sein bekanntester Film, der von einen Vater-Sohn Konflikt erzählt.
Einen weiteren Schwerpunkt setzt das Festival auf den Sudan und die Entwicklungen der vergangenen Jahre, die vom Bürgerkrieg und Vertreibungen geprägt sind, und insbesondere in zwei Dokumentarfilmen, KHARTOUM (1925) und SUDAN REMEBER US (2024), thematisiert werden.
Einen weiteren Fokus bilden Animationsfilme, die in Kooperation mit dem Weltkulturen Museum und der dortigen Ausstellung „SHEROES. Comic Art from Africa“ gezeigt werden.
Bei den aktuellen Produktionen sind viele Filme zu sehen, die auf internationalen Festivals liefen: PROMIS LE CIEL (Promised Sky, 2025) aus Tunesien, MY FATHER’S SHADOW aus Nigeria sowie der Gewinner des panafrikanischen Filmfestivals FESPACO: KATANGA, LA DANSE DES SCORPIONS von Dani Kouyaté aus Burkina Faso.
Am Freitag, 6. Februar, findet eine Performance von AFROTUDEDANCERS im Foyer des DFF und am Donnerstag, 12. Februar, die Comicpräsentation und Diskussion: Widerstand – Drei Generationen antikolonialer Protest in Kamerun bei medico international statt.